Michael Storch hat eine klare Vision:
Die fast vergessene Salonmusik soll wieder einen Platz in unserer Gegenwart finden – charmant, zugänglich und live erlebbar. Gemeinsam mit einem kleinen Ensemble und in enger Zusammenarbeit mit ausgebildeten Musiker:innen arbeitet er daran, den besonderen Klang der Jahrhundertwende neu aufleben zu lassen.
„Salonmusik ist leicht, melodisch, unterhaltsam – sie schafft eine Atmosphäre, wie sie uns heute oft fehlt“, sagt Storch. Die Musik, die einst in eleganten Salons erklang, wurde für kleinere Besetzungen geschrieben: Klavier, Violinen, Cello – und eine Stimme. Diese intime Form des Musizierens macht er sich heute zunutze, um sie an Orte zu bringen, wo Menschen sich begegnen: Hotels, Veranstaltungen, Kulturorte, Cafés.
Die Aufnahmen, die derzeit im Jam’s Studio entstehen, bilden den Auftakt zu einer Initiative, die mehr sein will als ein Projekt. Es geht um eine Haltung zur Musik – um die Idee, Kunst nahbar zu machen, ohne großen Aufwand, aber mit großer Wirkung.
„Ich sehe mich da, wo Menschen sich wohlfühlen wollen. Ich will sie begleiten – mit etwas, das berührt, aber nicht stört. Und das ist genau das, was Salonmusik kann.“